Funktion einer Warmluftbürste

Warmluftbürsten sind spezielle Haarbürsten mit integriertem Fön. Somit werden beim Haarstyling aus zwei Arbeitsschritten einer. Die Bürste ist entsprechend eine Rundbürste, wie man sie aus der Drogerie zum einfachen Bürsten des Haares kennt.

Funktionsweise einer Warmluftbürste

Bei einer Warmluftbürste sind Haarbürste und Fön miteinander vereint. Die warme Luft vom Föhnen wird durch kleine Löcher zwischen den Borsten gepustet. Somit muss man hier nicht zwei Gegenstände in der Hand halten, was oftmals sehr schwierig ist.

Das Prinzip einer Warmluftbürste unterscheidet sich von Haarglättern dadurch, dass das Haar nicht gezogen, sondern gebogen bzw. zu Locken geformt wird.

Solche Warmluftbürsten sind mit verschiedenen Aufsätzen im Handel erhältlich und sie sind somit für verschiedene Haarlängen geeignet. Auch für verschiedene Haartypen sind solche Warmluftbürsten erhältlich. Sie unterscheiden sich in der Struktur der Borsten und auch in der Stufe der Fönluft.

Auch Bürsten, in denen sich die Borsten einziehen sind im Handel erhältlich. Durch die entstehende warme Luft wird das Haar trocken geföhnt und zugleich geformt. Dabei kann die Bürste auch rotieren, was besonders bei langem Haar sehr vorteilhaft ist. Das Haar muss nicht mehr per Hand auf die Bürste gedreht werden, sondern dies geschieht hier automatisch.

Die eigentliche Funktion einer Warmluftbürste besteht also darin warme Luft zu erzeugen und das Haar zu formen. Die Luft besitzt eine Temperatur von etwa 80 Grad Celsius. Dies entspricht in etwa der normalen Fönluft. Die Wasserstoffbrückenbindungen des Haares werden dadurch geschwächt. Locken und Wellen entstehend im Haar danach in der Folge. Zum Abschluss wird das Haar mit der Kaltluftstufe der Bürste in der neuen Form fixiert. Durch diesen Mechanismus wird das Haar auch weniger stark angegriffen als bei herkömmlichem Föhnen.

Besondere Warmluftbürsten besitzen eine Ionenfunktion. Hierdurch wird verhindert, dass sich die Haare elektrostatisch aufladen und am Ende gar abstehen. Außerdem ist durch diese Funktion ein Schutz vor Überhitzung des Haares gegeben. Hochwertige Warmluftbürsten besitzen heute meist ein Drehgelenk. Dadurch sind flexible Bewegungen möglich sind, ohne dass das vorhandene Kabel störend wirkt.

Eine Warmluftbürste muss regelmäßig gereinigt werden. Dies geschieht am besten mit einem Stielkamm. Wenn sich Haare um die Bürste gewickelt haben, können diese einfach per Hand entfernt werden.

Vor- und Nachteile einer Warmluftbürste

Eine Warmluftbürste hat je nach Hersteller Vor- und Nachteile. Beurteilen Sie auf jeden Fall, wie Stiftung Warentest zu Warmluftbürsten urteilt.

Durch eine Warmluftbürste wird grundsätzlich das Haar vor allem formbar gemacht- Es wird hierbei meist zu Locken oder auch Wellen geformt. Gerade bei feinem Haar ist dies vorteilhaft, da durch das Föhnen mehr Volumen entsteht.

Am vorteilhaftesten haben sich beidseitig rotierende Warmluftbürste erwiesen. Sie besitzen eine Anti-Statik-Funktion und haben meist eine hohe Leistung von etwa 800 Watt. Auch die verschiedenen Temperatur- und Geschwindigkeitsstufen sind von besonderem Vorteil.

Als besonders vorteilhaft haben sich auch Warmluftbürsten mit integriertem Akku erwiesen. Hier hat man kein störendes Kabel. Die Leistung ist hier allerdings nicht so stark wie bei rein elektrischen Geräten.

Einige Bürsten besitzen zudem eine spezielle Keramikbeschichtung. Dadurch wird das Haar noch schonender gestylt.

Nachteilig ist bei einigen Bürsten der dicke Griff. Auch die Kühlfunktion ist bei einigen Modellen nicht so, wie man es erwartet.